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Die ödp warnt: Die FDP will Gentechnologie in der Landwirtschaft durchsetzen!
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Auszug aus dem Verhandlungspapier der FDP für die Koalitionsverhandlungen
6.10.2009, FDP-Verhandlungsgruppe Umwelt/Landwirtschaft/Verbraucherschutz
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5. Die verantwortbaren Potenziale der Biotechnologie werden auch in der Landwirtschaft genutzt. Dazu wird das erlassene Anbauverbot für die gentechnisch veränderte Maissorte MON810 wieder aufgehoben und der Anbau der gentechnisch veränderten Stärkekartoffel Amflora für eine kommerzielle, industrielle Verwertung unterstützt. Die Bundesregierung wird das Gentechnikrecht innovationsfreundlich novellieren, um die bestehende Rechtsunsicherheit für Landwirte bei der Haftung aufzuheben. Zudem werden die Abstandsregelungen und das Standortregister praxistauglich gestaltet. Biotechnologische Forschung und Praxisanbau sind zwei Seiten einer Medaille. Beides muss in Deutschland möglich sein. Biotechnologische Sicherheitsforschung im Freiland ist auch weiterhin zwingend erforderlich. Die bestehende „Ohne-Gentechnik-Kennzeichnung" wird durch eine Prozesskennzeichnung ersetzt und sorgt so für mehr Verbrauchertransparenz. Zur Stärkung und Sicherung des agrarischen Veredlungsstandortes Deutschland ist die Versorgung mit Futtermitteln aus Drittstaaten auch zukünftig zu ermöglichen und zu verbessern. Dazu wird ein Toleranzschwellenwert für unvermeidbare gentechnisch veränderte Bestandteile und/oder die gegenseitige Anerkennung von Zulassungen eingeführt und so die bisherige „Nulltoleranz-Politik" beendet.
Die FDP stößt bei der CDU auf offene Ohren. Wir sagen dagegen: Nein!  -  Bitte unterstützen Sie die ödp bei ihrem Einsatz für eine gentechnikfreie Landwirtschaft, werden Sie Mitglied!